
Sonnenschein, blauer Himmel, angenehme Seebrise, fangfrische Lobster und perfekter Whisky – unter diesen Vorzeichen begann der 'Lindores Lobster Evening' auf Islay 2007. Einige Monate zuvor hatte die LWS per e-Mail Einladungen in die ganze Welt versendet. Die Regeln waren einfach: wenn du eingeladen bist, nimm eine sehr spezielle Flasche Whisky mit auf Islay, für den Rest sorgt dann die ' Lindores Whisky Society'. Schauplatz war die verträumte Lagavulin Hall auf der Isle of Islay. An diesem Abend passte alles, darum gibt es 100 verträumte, genussreiche und sinnliche Stimmungspunkte von Silas Corp.
"Scotland 2007 Teil IX – The Lindores Lobster Evening" vollständig lesen
Auto … Tasting:
Eines der schönsten und auch spontansten Tastings hatten wir mit Geert und Jan von LWS. Nachdem wir in 'The Croft Kitchen' wunderbar gegessen hatten (Jakobsmuscheln - zwei Stunden zuvor aus dem Meer geholt, danach perfekte Steaks), überlegten wir am Parkplatz, dass ja noch einige Festival Abfüllungen ausgetauscht werden könnten. So entstand ein wunderbares 'In Da Car Tasting', das bei uns volle 100 Stimmungspunkte erhält.
"Scotland 2007 – Teil VIII" vollständig lesen
Besuch bei den Destillen:
Lagavulin:
Die Lage und der Gesamteindruck dieser Destille entlocken mir immer wieder ein Lächeln. Hier sind weitere Worte zuviel. Sehen Sie selbst anhand der Fotos, was ich meine.
Lagavulin Festival Abfüllung: Die sauberste aller Festival-Bottlings. Glasklar und ungeschminkt. 14 Jahre alt (1993-2007) und mit 56,5% reichlich Alkohol. Vom Fass 4893 und damit die erste Single Cask Abfüllung von Lagavulin! Wer hier noch die eine oder andere Flasche ergattern kann, sollte bedenkenlos zuschlagen, der Wert WIRD steigen.
"Scotland 2007 – Teil VII" vollständig lesen
Besuch bei den Destillen:
Isle of Jura:
Auf Jura ein kurzes Schwätzchen mit Richard Paterson. Sein Titel ‚Blender des Jahres’ hört sich im Englischen weit besser an (Blender of the Year). Nun ja, jedenfalls hatte ich die passende Schirmkappe auf (siehe Foto), um mir seinen Namen zu merken. Immer wieder ein netter Kerl, der in Bezug auf Kleidung und Auftreten weit vorne liegt in der kleinen Whiskywelt. Allein seine Stecktuchsammlung soll legendär sein.
"Scotland 2007 – Teil VI" vollständig lesen
Besuch bei den Destillen:
Auch bei Bunnahabhain konnten wir die Festival Abfüllung nicht testen, es blieb als Ausweg das Ballygrant Inn:
Hier ist plötzlich Weihnachten mit allen dazu gehörenden Geruchs- und Geschmackseindrücken wie Rumzwetschken, Zimt, Anis, Gewürzen und Keksen. Sherry ist im Gegenspiel zum Alkohol, die typischen und sehr schönen Nusskomponenten alter Tage lassen sich ein wenig erahnen. Allemal ein schöner Bummel durch eine vorweihnachtliche Altstadt.
"Scotland 2007 – Teil V" vollständig lesen
Besuch bei den Destillen:
Bruichladdich:
Ein schöner Tag. Jim etwas grantig, seine älteste Tochter Lynne hingegen reizend und sehr bemüht. Die Festival-Abfüllungen - als Geschichte verpackt - lesen sich wie Abenteuer von Teenagern. Wobei der 'Port Charlotte First Cut Valinch' (61,5%, 6 Jahre alt) fast reifer und sauberer wirkt als der '1990 Ghost Ship Valinch' (54,5%) von Bruichladdich, das mag am Fass liegen. Nennen wir doch in der folgenden Geschichte den Port Charlotte einfach ‚Jimmy’, den Bruichladdich hingegen ‚Ewan’.
"Scotland 2007 – Teil IV" vollständig lesen
Besuch bei den Destillen:
Bowmore:
Bei Bowmore gab es als Festival Abfüllung einen 7-jährigen (2000-2007) aus dem Sherryfass, 57,1% und etwas eigenwillig. Hier eine kleine Geruchs- und Geschmacksgeschichte dazu:
"Scotland 2007 – Teil III" vollständig lesen
Besuch bei den Destillen:
Ardbeg:
Kurzes Gespräch mit Michael ‚Mickey’ Heads, dem neuen Manager von Ardbeg, der die Geschäfte per 12. März 2007 übernommen hat, nachdem Stuart Thomson die Insel 'verlassen' hatte. Mickey, davor Manager bei Jura, ist glücklich über diese Herausforderung, meint aber auch, dass die ruhigeren Zeiten von der Isle of Jura jetzt vorbei wären. In jedem Fall sei dies die für ihn größtmögliche erreichbare Aufgabe in der Whiskyindustrie und gleichzeitig jene mit der sensibelsten Verantwortung.
"Scotland 2007 – Teil II" vollständig lesen

Die Sehnsucht war bereits unerträglich. Kennen Sie das Gefühl, zu Hause zu sitzen und trotzdem Heimweh zu haben?
Bereits im Jänner hatte ich alle Reservierungen für diese Reise getätigt. Mein Bruder Robert würde nach Schottland mitfahren - nach langer Zeit unser erster gemeinsamer Urlaub. Die Freude war also riesig, als wir am 24. Mai 2007 endlich das Flugzeug besteigen konnten. Nach einer durchgemachten Nacht in London ging es am Freitag (25. Mai 2007) in der Früh weiter nach Edinburgh, dort stand der Mietwagen bereit und im Hotel „The Howard“ im Zentrum wartete der hauseigene Butler (kein Schmäh oder Witz), um uns jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Nach dem Willkommens - Tee und einem guten Dram Whisky zählten nach ca. 31 Stunden ohne Schlaf nur noch zwei Dinge: Dusche und Bett.
"Scotland 2007 – Teil I" vollständig lesen

Die alljährliche Pilgerstätte zur Whiskyvielfältigkeit ist für uns allemal Limburg. Aufgrund des dort Gebotenen müsste Limburg eigentlich geografisch ca. zehn Bootsminuten südlich von Islay liegen. Maximal. Wie auch auf Islay werden zum Event hin die Zimmer knapp. Wie auf Islay bestaunen die Einheimischen das bunte Treiben unter dem Motto: „Bei uns hätt’s des nicht geb’n! Aber lass die nur mach’n, wenn’s Geld bringt!“ Auf Gälisch kann das sogar recht ähnlich klingen. Nun, trotzdem bleiben wir dabei, das Mekka für den konsumierenden Whiskyfan ist Limburg. Nahezu alles, was er sonst niemals im Leben ins Glas bekommen würde, steht dort offen rum. Einfach so. Weil’s wurscht is. Offen ist offen, g’soffen ist g’soffen. Basta.
"Oh Limburg, Mein Limburg" vollständig lesen

„Du, die haben echt keinen Whisky hier.“
Vereinzelte Tropfen verirren sich aus regenschweren Himmeln in das fahle Antlitz des weit
gereisten Österreichers. Der Schock der Realisierung setzt ein wie ein Zuckerschub. Irgendwo
mäht ein Schaf.
Die erste Distillery, die nach tausenden Jahren auf Islay eröffnet wird – mit dem klingenden
Namen Kilchoman – und kein Tropfen Whisky weit und breit. Hunderte Leute, Merchandising
wie ein Disney-Film, Musik und Führungen durch halbfertige Hallen, Distillery-Restaurant,
aber kein Dram in Sicht. Einzig der Retter des Festes, Prof. Schobert, zapft seine Inselbiere
und hilft die Trockenheit zu lindern.
"Schottland mit vier Augen, Juni 2005" vollständig lesen
|
|