
Zum zweiten Mal geben sich die Burschen der Lindores Whisky Society (LWS) die Ehre, zum Whiskyfest nach Oostende in Belgien zu laden. Am 27. & 28. Oktober 2007 wird das schmucke Hotel Bero des Küstenortes zur Whiskybühne umfunktioniert. Hoteleigentümer Geert Bero, selbst Whiskyfan und Ardbeg Sammler, hat wieder alle Angestellten auf die Besonderheiten dieser Veranstaltung und der damit verbundenen Gästeschaft vorbereitet.
Neben jeder Menge seltener und alter Whiskyraritäten werden auch dieses Jahr Verkostungen angeboten. So stehen eine Lochside Masterclass, eine Springbank „Glens Extra“ Masterclass und die - auch bereits bei Silas Corp. durchgeführte - Antica Casa Marchesi Spinola – Masterclass auf dem Kalender. Abgerundet wird das Programm mit einem Whisky Dinner und dem traditionellen Whisky Frühstück mit alten House of Peers Abfüllungen.
Silas Corp. hat sich in der Vergangenheit unermüdlich dafür eingesetzt, dass das Whiskyfest in Oostende jedes Jahr stattfindet (bitte unterzeichnen Sie unsere Petition: WHISKYFEST 2008 – I WANT IT ALL!) und wird vor Ort sein um zu berichten.

Durch das Matthias Tor hindurch gelangt man in den zweiten Burghof, dessen Fassaden gegen Ende des 18. Jahrhunderts ebenfalls von Picassi gestaltet wurden. Die ursprünglichen Gebäude stammen jedoch aus dem 16. Jahrhundert. In diesem Hof steht die barocke Heilig-Kreuz-Kapelle, wo lange Zeit auch der berühmte Domschatz aufbewahrt wurde. Werke berühmter Künstler wie Tizian und Rubens sind in der Burggalerie zu bewundern, die sich ebenso im zweiten Burghof befindet.
"Prag - Teil VI" vollständig lesen

Von der Altstadt ist ein Spaziergang über die bereits beschriebene Karlsbrücke zu empfehlen, wobei man fast ständig die Prager Burg sehen kann. Das ist auch das Ziel unseres nächsten Rundganges durch Prag. Unterwegs bieten sich einladende Cafés und Restaurants in den kleinen Gässchen und auf Plätzen an, um die Strapazen des Aufstieges auch heil überstehen zu können. Hradschin ist die Bezeichnung des gesamten Hügels, auf dem die prachtvollen Bauten der Prager Burg ca. siebzig Meter über die Stadt aufragen. Einst den Königen vorbehalten, sind diese Wahrzeichen heute die beliebteste Touristenattraktion und auch Sitz des Staatspräsidenten der tschechischen Republik.
"Prag – Teil V" vollständig lesen

Café Savoy – Prag. Bereits 1893 eröffnet, erlebte das Savoy seine Glanzzeit im ausklingenden 19. Jahrhundert bis hin ins Jahr 1914. Durch den ersten Weltkrieg wurde das Haus 1915 verkauft und das Café in kleine Geschäfte unterteilt. Der weise Besitzer zog damals eine neue Decke ein, welche die einzigartige klassizistische Stuckdecke über viele Jahrzehnte gut verstecken sollte. So passierte nichts in den zwei Weltkriegen, oder als 1968 die Kommunisten einzogen und dort neue Parteimitglieder einstellten. Auch als 1989 ein russisches Fischgeschäft den Laden übernahm und kurz darauf wieder pleite ging und danach das moderne Café mit Chromtresen und weißen Bodenfliesen einzog, überlebte die Stuckdecke unbeschadet. 2004 stand dann die Neueröffnung des Café Savoy an und rechtzeitig war alles wieder so, wie es sein sollte, inklusive Holzboden.
"Prag – Teil IV" vollständig lesen

Die Karlsbrücke ist eine der ältesten Steinbrücken Europas und wurde anstelle der bei der Flut von 1342 eingestürzten Judithbrücke errichtet. Bereits die Judithbrücke war für das damalige Prag von enormer strategischer Bedeutung. Hier überquerten nicht nur viele Handelsleute die Moldau, sondern die Brücke war gleichzeitig die einzige direkte Verbindung zwischen den einzelnen Stadtteilen Prags. Weil der Einsturz der Judithbrücke einen herben Verlust für die Stadt darstellte, legte Karl IV. im Jahr 1357 den Grundstein für eine neue Steinbrücke. Nach fast fünfzigjähriger Bauzeit wurde die Karlsbrücke fertig gestellt. Von nun an verfügte Prag nicht nur über eine feste und dauerhafte Verbindung der beiden Stadtteile, sondern auch über ein neues Wahrzeichen.
"Prag – Teil III" vollständig lesen

Unser City Guide Peter hatte uns in einem Hotel namens “U Blaženky” in gleichnamiger Straße einquartiert, dessen Lage auf einem Hügel über der Altstadt der ideale Ausgangspunkt für unsere Ausflüge war. Die Zimmer sind sehr adrett und sauber und auch für Familien lässt sich das passende Arrangement finden. Als Zugabe befindet sich in diesem Haus ein sehr gutes Restaurant – das LE LAPIN BLEU.
"Prag – Teil II" vollständig lesen

Herkunftsstadt des weltberühmten Pilsner Urquell, das uns während unseres Aufenthaltes in Tschechien ein angenehmer Begleiter war. Die Stadt an sich ist bis auf den Hauptplatz, eine kleine Fußgängerzone und eben die Brauerei eher uninteressant. Allerdings wird überall renoviert und gebaut, so ist der Hauptplatz im Zentrum bei unserem Aufenthalt eine einzige Baustelle gewesen, überraschender Weise ohne jeglichen Lärm zu produzieren.
Die Preise sind unglaublich, so sollten wir direkt am Hauptplatz für 2 sehr gute Cappuccinos, einen Saft und ein Wasser gerade mal EUR 0,80 zahlen, wir gaben EUR 1,50 und hatten trotzdem ein schlechtes Gewissen…
"Pilsen" vollständig lesen

Wir hatten Glück. Prag zeigte sich von seiner schönsten Seite. Nicht nur das Wetter, auch unser Freund Peter Schier begrüßte uns sehr sonnig. Peter - großer Whisky Fan und Mitbegründer des Regensburger Whisky Clubs – hatte nach mehreren Besuchen in Wien einen Pragbesuch vorgeschlagen und dann auch gleich unser Hotel und alles weitere organisiert. In Tschechien geboren, in Deutschland aufgewachsen und später nach Tschechien zurückgekehrt um sein Unternehmen zu leiten, hatte Herr Schier sich auch die Zeit genommen, uns die schönsten Plätze Prags zu zeigen.
"Prag – Teil I" vollständig lesen

Die nächste Entdeckungsreise zu einem Restaurant im Dunstkreis von Fuchs und Hase führt uns – welch Überraschung – nach Schottland. Auf die Applecross Peninsula, um genau zu sein: ein Ort, der im Gaelischen “a chomraich” heißt, verdient die Aufmerksamkeit, die Fans von Natur und Einschicht ihm schenken, auch einige Päckchen Emser zur korrekten Aussprache des Namens. Genau hier inmitten der menschenarmen Schönheit und Ruhe findet sich ein Gourmetgral der ersten Liga: das Applecross Inn
"Die Restaurants am Ende des Universums, Teil III" vollständig lesen

Noch immer unglaublich originell im Titel gehen wir es an: The Three Chimneys liegt an einem der nordöstlichen Zipfel der Isle of Skye und weit weg von so ziemlich allem anderen. Am Ufer des Loch Dunvegan, inmitten einer Landschaft von sanftem Torf und wetterfesten Schafen betreiben Shirley und Eddie Spear seit mehr als 21 Jahren erfolgreich ein Gourmetrestaurant mit Hotel. In dieser Zeit haben sie viele Preise und Auszeichnungen gewonnen und zählen zu den besten Restaurants in Schottland.
"Die Restaurants am Ende des Universums, Teil II" vollständig lesen

Ja ja, schon gut. So originell und neu wie Himbeervinaigrette und obendrein den Zorn von Herrn Adams Erben auf uns gebracht. Hier geht es um Restaurants, die am Ende von Strassen liegen, am Rande menschlicher Siedlungstätigkeit, weit weit jenseits des Jordans, jene verschwommenen Gebiete auf den Satellitenkarten, wo Sonnenbaden im Adamskostüm noch denkbar ist; kurz gesagt Essensstätten, in denen sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, die aber eine Reise wert sind, auch wenn nicht-terrestrische Transportmittel zu ihrer Erreichung eingesetzt werden müssen.
"Die Restaurants am Ende des Universums, Teil I" vollständig lesen

Von Bowmore kommend folgt man dem Verlauf der Straße und fährt Richtung Ballygrant und Port Askaig, um nach einigen hundert Metern links zum 'Islay House Square' einzubiegen. Die dort situierten Geschäfte sind in den ehemaligen Wirtschaftsgebäuden des 'Islay House' untergebracht, dem weiß leuchtenden ehemaligen Familiensitz der Campbells. 'Daniel Campbell the Younger' plante den Bau von Bowmore, um die Bewohner der Ortschaft Kilarrow komplett dorthin umsiedeln zu können. Die Zerstörung von Kilarrow ermöglichte ihm dann eine ungestörte Aussicht und Ruhe in seinem neuen Domizil, dem 'Islay House'.
Heute finden sich am 'Islay House Square' nette Geschäfte wie Elizabeth Sykes Batiks, the Islay Quilters, Sophie Younger Textile Conservation und die Islay Ale Brewery.
"Scotland 2007 - Teil XIII" vollständig lesen

Eine Momentaufnahme von Port Ellen ist das Startzeichen zu jener kleinen Exkursion, die uns an Ardbeg und dem Kildalton Hochkreuz vorbei zu einigen der schönsten Plätze auf Islay führt. Die Straße, die gleichermaßen Laphroaig, Lagavulin, Ardbeg und das berühmte Hochkreuz mit Port Ellen verbindet, verengt sich bereits kurz nach Ardbeg zu einer dieser Single Track Roads, den typischen einspurigen Straßen mit den kleinen Ausweichplätzen ab und an. Durch die ‚Calumkill Woodlands’ führt der Weg durch einige sehr schöne Naturalleen, die wir etwas langsamer befahren, da immer wieder kleine Vögelchen in Selbstmordabsicht vor den Wagen fliegen.
"Scotland 2007 – Part XII" vollständig lesen
The Oa
Von Port Ellen aus kann man direkt bei der gleichnamigen ehemaligen Destille (heute mit den ‚Port Ellen Maltings’ Rauchverursacher N° 1 auf Islay) zur Halbinsel Oa abbiegen. Dann einfach den Schildern zum ‚American Monument’ folgen und das Auto am Ende der Straße auf dem kleinen Parkplatz stehen lassen. Zu Fuß weiter (ja, liebe Whisky Freunde, zu Fuß) durch die idyllische Landschaft bis hinauf zum Monument, wo der Ausblick sofort für die kleinen Strapazen entschuldigt. Rau und windig ist es hier, Windschatten bietet nur das Monument selber, doch mit dem Rücken zur Steinmauer und einem Glas Whisky ist es augenblicklich ein guter Tag.
"Scotland 2007 - Teil XI" vollständig lesen

Die Isle of Islay hat keinesfalls nur Destillen zu bieten, ganz im Gegenteil. Wer es wagt, sich abseits von ausgetretenen Whiskypfaden zu bewegen, wird schnell die Schönheit dieses windgepeitschten Eilandes erkennen. In den nächsten Berichten erlauben wir uns, Sie ein wenig zu entführen, weg vom Whisky und hin zu solch ruhigen, magischen und bezaubernden Plätzen. Beginnen möchten wir dabei mit zwei alten Kirchen auf Islay, längst verfallen und doch die eindrucksvollsten Geschichtenerzähler ihrer Zeit. So ist ca. 10km westlich von Port Ellen, vorbei an den Destillen Laphroaig, Lagavulin und Ardbeg, eine verfallene Kapelle mit einem der ältesten und besterhaltenen christlichen Hochkreuze Schottlands zu finden - the 'Old Parish Church of Kildalton' mit dem wunderschönen 'High Cross of Kildalton'. Geschichtlich datiert ist dieses Hochkreuz in die zweite Hälfte des 8. Jahrhunderts, die kleine Kirche wird mit Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts angegeben.
"Scotland 2007 – Teil X" vollständig lesen
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