
Dubai. Abseits von bekannten und ausgetrampelten Touristenpfaden. Dubai ganz leise. L a n g s a m. Ein Dubai, das man nur erleben kann, nachdem man dem Gold-, Textil- und Elektronik-Souk widerstehen konnte und ohne zu schwächeln auch den neuen Hotels den Rücken kehrt. Mitsamt dem internationalen Frühstück. Wer diesen Versuch nicht wagt wird zurückkommen und glauben, Dubai hinter einer Glasscheibe erlebt zu haben. Klimatisiert, sauber und künstlich wohlriechend. So wie einen Kinobesuch, der in Dubai übrigens mit englischsprachigen Filmen, Lautstärken nahe dem Hörsturz und Gästen, die unentwegt kommen und gehen und dabei ohne Unterbrechung telefonieren, zelebriert werden kann. Inklusive Planet Hollywood in der Vorhalle. Daneben Gold zum Kilopreis, 18 Karat Minimum.
"Meine Geliebten Malts - Teil III (J)" vollständig lesen

Auch wenn es etwas kitschig klingt, es ist wie nach der Heimkehr am Abend nach einer Wanderung durch die weiten Torfsteppen von Westirland (oder nach einem Tag Golf in Ballyliffin), wilde Blumen und Kräuter im Gepäck, die Hände schmutzig, das Gewand erdig und verschmiert vom weichen Torfboden. Eine Teekanne dampft vor sich hin auf der alten, rußigen Feuerstelle in der enterischen Steinhütte, die wir vorsorglich gemietet hatten, um einem weiteren, wunderbar langweiligen Strandurlaub in der Sonne zu entgehen. Ein schwacher Torfgeruch hängt in der rauchigen Luft und rittert gegen die chemisch starken Zitronenstauden des frisch aufgewaschenen Fliesenbodens. Zeit ins Dorfpub zu geben, Zeit für Bernstein und schwarzes Gold.
"Meine Geliebten Malts – Teil I (O)" vollständig lesen

Weihburggasse 26, 1010 Wien.
Club House - Tasting Room - Tearoom - Smoking Room - Office
Gespräch - Austausch - Freude - Entspannung - Ruhe - Genuss - Erfahrung - Persönlichkeit
Silas Corp. öffnet seine Clubräume.
Wir sind. Demnächst mehr.
"Silas Club" vollständig lesen

Es ist nicht unbedingt so, dass wir in Wien nix zu feiern hätten. Eigentlich werden so ziemlich alle Gelegenheiten dazu benutzt, im Kreise der Freunde neuen Whisky zu probieren. Diesmal hatten Walter und Pepi ihre Geburtstage zu zelebrieren, als perfekter Ort für dieses Stelldichein wurde natürlich das Potstill in Wien gewählt. Für kulinarische Höhen war durch allerlei Leckerbissen und Fassbier bestens gesorgt, Whisky war auch ein wenig vorhanden und für die Einlage des Abends sorgte ein Herr, den wir aus Anstand nicht beim Namen nennen werden. Dazu später. Aus Gründen des zeitweise aussetzenden Erinnerungsvermögens werden wir versuchen, den Hergang chronologisch darzubieten, haben Sie bitte Verständnis für diverse zeitliche Lücken.
"Ganz Normale Wiener Geburtstagsfeier" vollständig lesen

Um es kurz zu machen: Das perfekte Glas für Whisky gibt es nicht. Realisten werden meinen, dass nichts auf Erden je perfekt sein kann und sie mögen damit recht haben. Für uns ist das zu trübsinnig, ausserdem werden Realisten nie zu den wirklich guten Partys eingeladen. Neben den unzähligen Faktoren, die Einfluss auf den Geruch und den Geschmack des ausgewählten Malts im Glase haben, wird eine Sache immer unterschätzt: Ihr Wohnort. Wir haben bei unseren weltweiten Versuchen Leben und Leber riskiert und dabei festgestellt, dass Whisky nur einen Hauch davon entfernt ist, Mitgefühl zu entwickeln - er hat fast schon Seele.
"Gibt Es Das Perfekte Glas Für Whisky? Antworten – Teil II" vollständig lesen

Das Whiskyverkosten ist zu einer ernsten Sache geworden. Kollektive Verhaltensmechanismen, wie sie in der Whiskyclub-Szene gang und gäbe sind, schrecken manchmal Menschen, die keine 'Experten' sind davon ab, ihre Meinung zu äußern und/oder tiefer in dieses wunderbare Hobby einzutauchen. Viel davon hat mit dem Bewerten und Benoten von Whisky zu tun. In der Regel haben wir uns gegen diese Praktik ausgesprochen. Doch weil uns so viele Leute in letzter Zeit darauf angesprochen haben, präsentieren wir im Folgenden unsere Empfehlungen, für den Fall, dass Sie wirklich professionell verkosten wollen.
"Unerwünschtes Kollektivverhalten" vollständig lesen

Endlos sind die Geschichten, die J beim bedächtigen Genuss von diesem Whisky in den Sinn kommen. Es sind Erinnerungen, die ein bestimmtes Gefühl wecken, das man in dieser hektischen Zeit nur noch viel zu selten wahrnimmt. Dieses Gefühl von Ruhe, kompletter Entspannung und völliger Gleichgültigkeit über das Morgen. Weil es gerade jetzt gut ist, wie es ist. Manchmal hat man es noch im Urlaub, allerdings erst, nachdem man sich 10 Tage oder länger an diesen unerträglichen Gedanken gewöhnen musste, nichts tun zu müssen. J hat für sich beschlossen, dieses Gefühl öfter zu genießen, um es nur ja nicht zu vergessen.
"Meine Geliebten Malts – Teil II (J)" vollständig lesen

Wie sind Logen aufgebaut? Unterscheiden muss man hier in jedem Fall zwischen brüderlichen und/oder religiösen Logen und organisierten Logen wie z.B. den Freimaurern. Letztere sind in der Regel in drei Gruppen unterteilt – den Lehrlingen, den Gesellen und den Meistern. Erstere wiederum suchen das Prinzip „GLEICH UNTER GLEICHEN“ und somit die Teilung aller Rechte und Pflichten. Zweifelsohne strebt die erste Wiener Whisky Loge den Status der brüderlichen Loge an. In diesem Bericht werden wir Ansätze erläutern, die zur schnellen und friktionsfreien Umsetzung eines Vorhabens wie diesem beitragen können.
"Erste Wiener Whisky Loge – Teil II" vollständig lesen

Es ist etwas passiert in Wien. Etwas, das in dieser Form einerseits sicherlich schon Not tat, andererseits jedoch auch Grund für heftige Spekulationen gibt. Wieder einmal fanden sich an einem Tage (diesmal bezeichnender Weise der Karfreitag dieses Jahres) gemütliche Gesellen im Wiener Potstill (siehe auch Link links) ein, um ihrer Leidenschaft zu frönen. Diesmal jedoch wurde eine Idee geboren, eine Idee mit Potenzial, eine Idee mit Leidenschaft, allerdings auch eine Idee mit Konsequenzen.
"Erste Wiener Whisky Loge – Teil I" vollständig lesen

Es ist soweit. Wir haben ihn. Er ist perfekt. Passt in jede Parklücke. Will keinen Whisky von uns. Trinkt ohnehin nicht viel. Bleibt dort, wo man ihn hinstellt. Redet nicht zurück. Trägt ganze neun Kisten Whisky, J und O - und den Regenschirm. Wir geben ihn nimmer her. Wenn ihr ihn seht, sitzt J oder O drinnen. Sagt höflich HALLO, dann beißt er nicht.
22. Mai, 2006
Nach kurzer Pause freut es uns besonders, Ihnen nun auch eine deutsche Version unserer Website anbieten zu können. Wir werden die Inhalte der englischen und der deutschen Version abgleichen, aufgrund lokaler Gegebenheiten kann es jedoch zu Differenzierungen kommen.
"Silas Corp. Nun Auch Auf Deutsch" vollständig lesen

J hat eine lange Liste mit Lieblings Whisky. Heute werden zwei davon vorgestellt, weil sie sehr speziell sind und Erinnerungen wachrufen.
Hier geht es um Kindheit, um Gefühl, um Vergangenheit - Dinge, die mit Worten nur schwer zu erklären sind. Wir sind tief im Bauchbereich und wir sprechen von Liebe und Seele...
"Meine Geliebten Malts - Teil I (J)" vollständig lesen

Es war in den frühen 90er Jahren, als J erstmals Whisky probierte – direkt aus der Flasche.
Aufgrund von Kopfschmerzen am nächsten Morgen stellte er sich die berechtigte Frage, ob man beim Genuss von Whisky mit der Wahl eines entsprechenden Glases vielleicht den Gesamteindruck verbessern könne. Die Versuche begannen mit diversen Tumblern und sogar Metallbechern (brrrr…). Mitte der 90er schien das Riedel Malt Glas das Rennen um das geeignete Behältnis zu machen, auch weil es damals nur wenige besser wussten. So geschah es eines Tages, dass J Gäste hatte und die Malt Gläser ausgingen. Als Ersatz entschied er sich für ein Riedel Port Glas. Welch ein Unterschied!
"Gibt es das perfekte Glas für Whisky? Antworten. Teil I." vollständig lesen

Der Inhaber des legendären Potstill Vienna – Dr. Mario Prinz – lud ausgewählte Gäste zu einer Vergleichsverkostung von acht verschiedenen Port Ellen in die berühmte Bar Duesenberg im Zentrum von Wien.
Getestet wurden Abfüllungen von Gordon & MacPhail, Douglas Laing, Signatory, Wilson & Morgan, MacGibbon und die Eigentümerabfüllung 5 (5th release). Gemächlich wurde mit einer Alkoholstärke von 40% begonnen, um dann schlussendlich über die Fassstärken mit einem Port Ellen 1979 abzuschließen, der beachtliche 60,5% aufzuweisen hatte.
"Port Ellen Tasting / Bar Duesenberg / Wien" vollständig lesen

Fehlerhafte Korken können erheblich die Qualität von Whisky beeinträchtigen. Grund dafür sind chemische und/oder mikrobiologische Veränderungen, die bei sensorisch halbwegs sensiblen Menschen sofort zu freiwilligem Genussverzicht führen. Mannigfaltig sind die Ursachen, die bereits beim Wachstum der Korkeiche beginnen und erst mit dem Öffnen der Flasche enden. Dazwischen bieten Vorgänge wie Lagerung, waschen und kochen des Korks, die Behandlung mit Bleichmitteln, die Beimengung von Leim und anderer chemischer Substanzen, die Verarbeitungsart und vor allem die Hygiene jede Menge Spielraum für Qualitätsverlust. Die Palette der Auswirkungen ist fast endlos, da kaum wahrnehmbare einzelne Störungen in ihrer Kombination jeden erdenklichen Fehlgeruch und/oder Fehlgeschmack produzieren können.
"Herr Ober, Dieser Whisky Korkt! - Teil I" vollständig lesen
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