
Die Geschichte der ältesten ungeöffneten Kiste Glenfarclas ist faszinierend wie verblüffend. Als eine von fünfzig Kisten wurde sie in den 1930-ern zu H. Albrecht & Company nach Illinois in die Vereinigten Staaten geschifft. Ein Ingenieur namens Mr. Shrive erwarb davon sechs Kisten. Überraschenderweise wurde dieser Lagerbestand – trotz kürzlich widerrufener Prohibition – nur sehr langsam konsumiert, sodass in den 1990-ern immer noch eine volle Kiste und eine Flasche dieses Schatzes vorhanden waren. Also schrieb Mr. Shrive’s Sohn an Glenfarclas und bot die verbliebenen Flaschen der Destille an.
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Mal eben 6 Monate weg von der Heimat – für die einen ist dies Beruf, für die anderen Berufung. Unser guter Freund, Whiskykenner, Genießer und vor allem Berufssoldat Alexander Moshammer zählt zweifelsohne zu den Berufenen.
Als Offizier im Range des Majors ist Alex derzeit im Kosovo stationiert und stellt Verbindungen und Kontakte für die von der KFOR beauftragten Generäle her. Hier wiederum werden in Arbeitsgruppen mit der kosovarischen Regierung die Grundlagen geschaffen, um die Regierung dieses gebeutelten Landes bei der Gesetzgebung und der Schaffung demokratischer Abläufe zu unterstützen. Sowohl die Kontakte der ‚United Nations Mission in Kosovo’ als auch die Tätigkeiten des ICO (International Civilian Office) bauen auf die Erfahrungen und Kontakte dieser Liaison Officers auf.
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Mein lieber Freund Christian - alias ‚da Doc’ - erhielt seinerzeit von mir außer Salz und Brot auch eine nette Abfüllung zu seiner Wohnungsweihe. Nun, da sowohl Einleben und auch Ausleben wieder in gewohnten Bahnen laufen, wollte er den Inhalt des Fläschchens mal probieren und lud spontan zur Öffnung. In 15 Minuten war ich da.
Diese alten Sachen bringen mein Herz ja generell in Schwung. Selten habe ich bei solchen Pretiosen schlechte Qualität erlebt. So auch hier. Wunderbar! Eine zehnjährige Originalabfüllung von Glenfarclas für Italien mit gerade 40% Alkohol, irgendwann in den 1980ern abgefüllt und abgewickelt für eine italienische Firma (IMPORTATO DA F.LLI AVERNA S.p.A CALTANISSETTA LIC. UTIF N. 1 PA).
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Kürzlich stattete mir PETER WANDL – seines Zeichens wandelnde Whiskydatenbank – einen Besuch ab. Mit leeren Händen kam er auch nicht, ganz im Gegenteil! Peter hatte einen der besten Clynelish’s dabei, die man für Geld kaufen kann. Während wir so dies und das beplauderten, kosteten wir uns durch einige alte Abfüllungen. Ich muss gestehen, gegen den Clynelish kam an diesem Tage keine der verkosteten Abfüllungen an, einfach zu perfekt präsentierte sich das Destillat. Peter, vielen Dank für diese Eindrücke!
Anbei die Verkostungsnotizen von diesem Whisky:
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Zwar ist es schon wieder eine Weile her, dass Peter einen Besuch abstattete, doch nun finde ich die richtige Muße, um davon zu berichten. Aus einer anfangs flüchtigen ‚Whiskybekanntschaft’ ist schnell eine schöne Freundschaft gewachsen, für deren Bereicherungen ich mich hiermit bedanken möchte.
Peter ist einer von jenen Menschen, die genau wissen, was sie wollen, darum aber kein großes Aufsehen machen. Seine Leidenschaft für Whisky und andere schöne Dinge des Lebens ist überproportional ausgeprägt, ohne dabei den Bezug zur Realität jemals zu verlieren. Daher freut es mich jedes Mal, wenn wir uns in Deutschland, Schottland, Prag oder Wien treffen, um über Gott und die Welt zu philosophieren.
Niemand weiss alles oder kann alles, folglich ist die Abstimmung von Erfahrungen und der Austausch unter Gleichgesinnten meiner Meinung nach essenziell wichtig und dient als hilfreiche Bremse in einer hektischen und immer schneller werdenden Zeit.
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Der Autor des 'Whisky Guide 2007 & 2008' lud zu einer kleinen Verkostung im privaten Rahmen ein, seine finnische Freundin Ella kochte dazu finnische Lauchsuppe und eine leckere finnische Schinken-Tarte-Quiche, oder so. Nun ist Schluss mit Finnland, wenden wir uns dem Anlass des Abends zu und drehen wir die Köpfe Richtung Schottland, um auch nix zu versäumen. Zehn Destillate standen auf dem Programm, plus jenem Brora, den ich ja bereits in Oostende verkostet hatte. Die Auswahl war interessant, so waren einige Tropfen dabei, die noch nie zuvor meine Zunge berührt hatten. Mit einem Wort, ein interessanter Abend.
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Arcotel Wimberger am 15. November 2007
Zur traditionellen Herbstverkostung lud auch dieses Jahr wieder der Inhaber von Austria’s Finest Whisky Store - KR. Dr. Mario Prinz ein, tatkräftig unterstützt von seinem Team. Bei zwanzig zu verkostenden Destillaten war klar, dass hier nicht nur der Genuss, sondern auch ein wenig Arbeit im Spiel sein würde. Den Startschuss gaben nach kurzer Einleitung durch Dr. Prinz dann die Vienna Pipes mit ihren auf Betriebstemperatur eingespielten Dudelsäcken.

Mit geschätzten 160-180 Personen war diese Veranstaltung gut besucht, die Küche des Hotels und die Bedienung waren überdurchschnittlich.
Wermutstropfen der Veranstaltung war das – scheinbar vom Hotel auferlegte – Leitungswasserverbot, das in einer Stadt wie Wien (mit qualitativ einem der besten Trinkwassersystemen der Welt) seine Gäste dazu nötigte, die Literflasche Vöslauer 'ohne' um EUR 5,90 einkaufen zu müssen (Einkaufspreis ohne Pfand irgendwo bei EUR 0,39). Bei dieser Menge an Whisky haben wir pro Nase 2,5 Liter Wasser benötigt und hoffen, dass solche Beispiele für Umwegrentabilität - zumindest das Trinkwasser in Wien betreffend - die Ausnahme bleiben werden.
"POTSTILL Herbstverkostung" vollständig lesen

Barcelona. Verschwommen und doch klar, jedoch auf eine sehr subtile Art und Weise. Wie ein Spaziergang durch die Abschnitte der Las Ramblas – der berühmten Flaniermeile Barcelonas - präsentiert sich dieser Whisky. So streifen wir durch die Rambla de Sant Josep, die wegen ihrer unzähligen Blumenstände auch liebevoll Rambla de les Flors genannt wird. Exotische Blüten duften, je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit, den ganzen Tag über in intensiven oder weniger intensiven Intervallen. Auch der Mercat de la boqueria befindet sich auf diesem Teil der Rambla. Der Duft von Gewürzen und Kräutern auf diesem Markt mischt sich zu einem einzigartigen Cocktail, der nur durch den etwas später einsetzenden Geruch der Früchtestände mit jedem erdenklichen exotischen Obst übertönt wird. Feigen, Datteln, Kiwis und Limetten umschmeicheln besonders unsere Nasen an diesem herrlichen Ort.
"Meine Geliebten Malts - Teil V (J)" vollständig lesen

Diese Geschichte handelt von einem Single Malt, der einen sofort und ohne Umwege in die Karibik versetzt. Während draußen am Meer die Sonne langsam untergeht und wunderschöne Schattierungen in sattem Bernstein und Rotgold auf die Wasseroberfläche zaubert, streicht über den Strand der leichte Holzgeruch des vom Wasser umspülten Bootssteges in die Nase. Dazwischen riecht man immer wieder die kleinen Leckerbissen und Erfrischungen, die der weiß livrierte Kellner auf seinem Tablett über die Strandterrasse trägt. Auf unserem Tisch findet sich mittlerweile eine Ansammlung von Gläsern und Tellern, die unter anderem mit frischen Ananasstücken, Grapefruithälften, gutem Cognac und kleinen Biskuitkeksen gefüllt sind. Nach einem kräftigen Schluck Cognac kitzelt ein frischer Grasgeruch unsere Nase, kein Wunder, mäht doch ein Angestellter gerade die Grünflächen neben der Terrasse.
"Meine Geliebten Malts - Teil IV (J)" vollständig lesen

Nach einer langen und kreativen Schreibphase haben es Jakob und Herwig geschafft. Der Endbericht der MongolRally ist fertig und übermittelt worden: Reisebericht_Mongolrally2007_Austrian_Team.pdf
Dazu sehen Sie auch weitere Fotos, die vor allem den Genuss von medizinisch notwendigem Whisky dokumentieren. Ein Team von der Insel, das mit einem alten 2CV unterwegs war, fand diesen Umstand übrigens so hilfreich, dass einer der beiden sogleich einen Kilt aus einer Decke bastelte, um diese Situation auch entsprechend zu würdigen.
The Austrian Team gelangte übrigens als zehntes Team von über 200 gestarteten Wagen in die Hauptstadt der Mongolei! Silas Corp. bedankt sich nochmals für die Leistung und die schönen Tage und Wochen, die uns mit diesem Abenteuer beschert worden sind.
"Mongolrally 2007 - Schlussbericht – The Austrian Team:" vollständig lesen

Ian McWilliam informierte uns erstmals auf der III. Wiener Whisky Messe über die außergewöhnliche Serie ‚The Family Casks’. 43 Single Cask Whiskies aus den Jahren 1952 bis 1994 wurden am selben Tag von dieser – noch immer in Familienbesitz stehenden – Destille auf den Markt gebracht. So eine Auflage ist naturgemäß nur dann möglich, wenn die Lagerräume - wie bei Glenfarclas mit derzeit über 52000 reifenden Fässern - mehr als gefüllt sind. Die feierliche Vorstellung dieser Collection fand am 13. September 2007 in den Räumlichkeiten von ‚The Caledonian Club’ in London statt.
"Glenfarclas - The Family Casks" vollständig lesen

Es gibt ein neues Whiskybuch und es ist von einem Österreicher! Mag. Martin Boba hat in aller Stille und völlig unbemerkt von der sonst detektivisch organisierten Szene einen gut recherchierten Whisky Guide mit kleinen Geschichten zu den jeweiligen Kostproben erarbeitet. Völlig neu und beeindruckend ist eine Zusatzliste, die den jeweiligen Mindest-, Durchschnitts- und Höchstpreis bei eBay Auktionen dokumentiert – seit dem Jahr 2004, für ca. 1200 Malts und anhand aller international durchgeführten Auktionen!
"Boba’s Whisky Guide 2007 & 2008" vollständig lesen

Es ist bereits eine Weile her, trotzdem sollte dieses Erlebnis nicht unerwähnt bleiben. Volker aus Dortmund war bei Silas Corp. und es standen alle Zeichen auf Black Bowmore. Von der ‚Final Edition’ war noch etwas da und wir beschlossen, die Bestände von Silas Corp. endgültig zur ‚Black Bowmore Freizone’ zu machen. Einerseits schade, andererseits die einzige Möglichkeit, aufgrund der enormen Preisentwicklung noch einmal diesen Nektar probieren zu können. Wie ernst es uns damit war sieht man wohl auf dem Foto. Geweint haben wir nicht, aber es war verdammt knapp…
"Black Bowmore Final Edition 1995 – 49%" vollständig lesen

Herwig und Jakob sind nun eifrig dabei, ihre Erlebnisse zu sortieren und entsprechend der vorhandenen Fotos den zeitlichen Ablauf der gesamten Reise genau zu dokumentieren. Bis diese Arbeit erledigt ist, präsentieren wir Ihnen wieder einige der schönsten Bilder vorab. Im abschließenden Bericht werden wir Ihnen dann Details und Geschichten des gesamten Vorhabens auf dieser Website unterbreiten, schauen Sie also wieder vorbei!
"Mongolrally 2007 Teil XI – The Austrian Team:" vollständig lesen
Michael Jackson, herausragende Autorität in Bezug auf Whisky und Bier und Autor zahlreicher Fachbücher, ist am 30. August 2007 zu Hause in London verstorben. Beer Hunter, Whisky Chaser, Maven of Malt und White Rose of Yorkshire, wir erheben unsere Gläser, gefüllt mit einem Macallan aus alten Tagen. "Slainte Mhath, Michael!"
30. August, 2007
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