Kombuis in Oostende – Seafood at its best

Das kleine Lokal in einer unauffälligen Straße mit einem unscheinbaren Eingang ist eine der großen kulinarischen Entdeckungen für uns in Oostende. Sofort nachdem man durch die schmale Türe schlüpft, steht man mitten in der Küche, einige Schritte weiter stehen ein paar Tischreihen und an der Wand hängen alte Teller mit liebevoll verzierten Muschelschalen. Jeder Gast erhält ein großes weißes Blatt Papier, das als Unterlage für die Teller dient - damit die Tischtücher nicht sofort schmutzig werden. Sollte man an einem nebligen und verregneten Tag (und wie sollte das an einem Ort wie Oostende je passieren?) die Kombuis besuchen, kann man die Gedanken schweifen lassen und sie dann auch gleich für zukünftige Generationen auf jenem genannten Blatt zu Papier bringen. Doch wenden wir uns nun dem eigentlichen Anliegen für diesen Ort zu, dem Essen.
"Lindores Whiskyfest – Belgien, 2007 – Teil IX" vollständig lesen
Antica Casa Marchesi Spinola Verkostung mit Dirk Vanhoutteghem

Silas Corp. hatte dieses Tasting ja bereits im Jänner 2007 durchgeführt und so war es Ehrensache, in Oostende nochmals jene sechs wunderbaren Malts zu probieren, die uns schon in Wien mehr als ein Lächeln entlocken konnten.
Dirk, der Gastgeber des Events, erzählte uns über die einzelnen Destillen und die Details der Abfüllungen, die ja hoffentlich aus Gründen des Geschmackes und nicht der Ökonomie bei vier der sechs Proben auf 40% Alkoholgehalt reduziert wurden. Die eindrucksvollsten beiden Raritäten (Milton Duff und Longmorn) jedoch wurden in Fassstärke belassen und das ist gut so.
"Lindores Whiskyfest – Belgien, 2007 – Teil VIII" vollständig lesen
HOUSE of PEERS Whisky-Frühstück mit 'The Don Lucone' - Luc Timmermans

Zum zweiten Male wurde das somit schon traditionelle Whisky-Frühstück in Oostende höchstpersönlich von Don Lucone, dem geliebten Godfather der Lindoristi, abgehalten. Es war mit kehliger und verrauchter Stimme, als er feststellte: „Eine Mann – ehhh, derrr zu de Frrruhstuck keine Whisky trrrinken kann ehh, solla ssslaffen bei de Fisch ehh!“ (Und das ist etwas, was Sie an einem Platz wie Oostende sicherlich nicht hören möchten). Entsprechend kamen Freunde und Delinquenten von weit und fern, um zeitig am Morgen dem Don und seinen Schätzchen Tribut zu zollen. Nur unser hauseigener Don Schwieger-Pepi zog es vor, ein paar Minuten zu verschlafen. Doch das ist eine andere Geschichte. Der ‚beloved’ Lindores Präsident und Godfather eröffnete die Sitzung mit einer kurzen Einführung über den Inhalt der Flaschen und deren Herkunft. Währenddessen wurde auch schon das ‚Full Scottish Breakfast’ von Küchenchef Geert Bero serviert und wir aßen uns die nötige Unterlage an, um nicht beim ersten Destillat - und ohne Verwendung eines Baseballschlägers - vom Hocker zu fallen.
"Lindores Whiskyfest – Belgien, 2007 – Teil VII" vollständig lesen
WHITE & MACKAY Specially Blended Scotch Whisky

Irgendwann während des Festivals, es war noch Vormittag, rannte mir Bert Bruyneel über den Weg, mit einer Flasche in der Hand. Wortlos grinsend schenkte er mir mein Glas voll (danke nochmals!) und verschwand wieder. Da ich mitten in der Menge stand, machte ich am Absatz kehrt und setzte mich gemütlich in die leere Lobby, um mich dem überraschend erhaltenen Geschenk etwas näher zu widmen. Wie ich später erfahren habe, hatte Bert das gute Stück als Gewinn auf einem von Richard Paterson veranstalteten Wettbewerb erhalten, deshalb war die Flasche wohl auch von ihm signiert worden. Nun, ich muss gestehen, dass dies ein idealer Start in den Tag war, auch von Seiten der Alkoholstärke. Weiter geht es mit den Verkostungsnotizen dieses seltenen Blends.
"Lindores Whiskyfest – Belgien, 2007 – Teil VI" vollständig lesen
Jacques Hofman’s Hilfe im belgischen Bier-Dschungel

Schwieger-Pepi und ich haben uns anfangs im belgischen Bier-Dschungel ganz gut zurecht gefunden, indem wir einfach das bestellt haben, was auch die meisten Leute im Pub getrunken haben. Dann allerdings tauchte die Frage auf, welche Biere denn die speziellsten oder besten wären. Lindoristi Jacques Hofman fackelte nicht lange mit Erklärungen rum, sondern nahm uns bei den Armen und schleppte uns mehrere Male einfach in Pubs um die Ecke - zum Probieren. Da er sich außerdem auch noch auskennt, konnten wir gemeinsam eine Wertung kreieren, die weder den Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Unumstößlichkeit erhebt, jedoch einfach Jacques’ und unserem Geschmack entsprochen hat. Jacques: VIELEN DANK!
"Lindores Whiskyfest – Belgien, 2007 – Teil V" vollständig lesen
GLENS EXTRA (Springbank) Masterclass mit Dominiek Bouckaert

Bei den Lindoristi trägt er den Namen ‘The Master of the Word’. Von seinen Fähigkeiten konnten wir uns erstmals im Februar 2006 bei einer legendären Clynelish Masterclass über Mr. Edoardo “Baffo” Giaccone überzeugen, dann anhand seiner wöchentlichen ‚The Master of the Word Reports’ auf der Lindores Website und nun während der am 27. Oktober 2007 in Oostende abgehaltenen Glens Extra - Springbank Masterclass.
Vermutlich aufgrund von Verkaufsargumenten sollten diese Abfüllungen nicht als Springbanks auf den italienischen Markt gelangen. Bis auf wenigen Insidern waren den Italienern damals nur Namen wie Glenfiddich oder The Glenlivet ein Begriff, sodass man sich kurzer Hand auf Glens Extra einigte. Heute sind nur diese drei hier beschriebenen Abfüllungen als Ausrutscher jenes frühen Marketingkonzeptes bekannt.
"Lindores Whiskyfest – Belgien, 2007 – Teil IV" vollständig lesen
LOCHSIDE Masterclass mit Bert Bruyneel

Oostende hat uns ja nicht nur aufgrund des Whiskyfestes glücklich gemacht, zusätzlich boten die Burschen jede Menge Verkostungen an, die auch in Bezug auf ihre Qualität einiges erwarten ließen.
Der erste Event dieser Art wurde am 27. Oktober 2007 um 15:00 von Lindoristi und Malt Maniac Bert Bruyneel abgehalten und beschäftigte sich mit sechs Malts aus dem Hause Lochside. Die Reihenfolge war gut gewählt und die Wasserversorgung vorbildlich, wobei dies während des gesamten Wochenendes auch so bleiben sollte. Ich kann nur allen Personen und Organisationen, welche Verkostungen abhalten oder dies vorhaben den Tipp geben, immer ausreichend für frisches, kühles Wasser zu sorgen. Wer dann noch kleine Körbchen mit frischem neutralem Brot bereitstellt, hat die Herzen seiner Gäste schon gewonnen.
"Lindores Whiskyfest – Belgien, 2007 – Teil III" vollständig lesen

Nachdem wir Brügge am Freitag gesehen und am Abend Oostende unsicher gemacht hatten, sperrte am nächsten Tag der eigentliche Grund unseres Besuches seine Pforten auf. Bereits beim Frühstück trafen wir die ersten alten Bekannten und Freunde aus aller Herren Länder. So konnten wir Serge Valentin ( Whiskyfun & Malt Maniac), Michel van Meersbergen ( Malt Maniac), Olivier Humbrecht ( Malt Maniac), Konstantin Grigoriadis ( WCoA & Malt Maniac), Josef ‚Schwieger-Pepi’ Hitner ( WCoA), Heinz Johannik & Walter Felsinger ( WCoA), Giovanni Giuliani, Marc Segers ( Whiskycorner), Michiel Wigman & Bert Vuik (The Dutch Connection), Carsten Ehrlich ( MARA), Mario Grotklaes & James Pithie ( Drankenshop), Astrid Kathrine Ohl ( Whisky Witch), Hubert Corman ( Taste Still), sowie Alexandre Vingtier ( LMDW France) begrüßen und natürlich die komplette Mannschaft der Lindores Society: Luc Timmermans, Bruno Van de Pol, Johan Baert, Dirk Vanhoutteghem, Geert Bero, Jacques Hofman, Jan Broekmans, Fred Muller, Dominiek Bouckaert, Bert Bruyneel und James Pithie.
"Lindores Whiskyfest – Belgien, 2007 – Teil II" vollständig lesen

Lange hatten wir den Tag der Abreise herbei gesehnt und freundlicher Weise hatten die Herren der Lindores Whisky Society auf ihrer Website die Tage, Stunden, Minuten und Sekunden bis zur Eröffnung des Whiskyfest 2007 angezeigt. Am 26. Oktober 2007 checkten wir also in Wien am Flughafen ein, um an diesem Freitag auch noch etwas Zeit für das Städtchen Brügge zu haben.
"Lindores Whiskyfest – Belgien, 2007 – Teil I" vollständig lesen

Zum zweiten Mal geben sich die Burschen der Lindores Whisky Society (LWS) die Ehre, zum Whiskyfest nach Oostende in Belgien zu laden. Am 27. & 28. Oktober 2007 wird das schmucke Hotel Bero des Küstenortes zur Whiskybühne umfunktioniert. Hoteleigentümer Geert Bero, selbst Whiskyfan und Ardbeg Sammler, hat wieder alle Angestellten auf die Besonderheiten dieser Veranstaltung und der damit verbundenen Gästeschaft vorbereitet.
Neben jeder Menge seltener und alter Whiskyraritäten werden auch dieses Jahr Verkostungen angeboten. So stehen eine Lochside Masterclass, eine Springbank „Glens Extra“ Masterclass und die - auch bereits bei Silas Corp. durchgeführte - Antica Casa Marchesi Spinola – Masterclass auf dem Kalender. Abgerundet wird das Programm mit einem Whisky Dinner und dem traditionellen Whisky Frühstück mit alten House of Peers Abfüllungen.
Silas Corp. hat sich in der Vergangenheit unermüdlich dafür eingesetzt, dass das Whiskyfest in Oostende jedes Jahr stattfindet (bitte unterzeichnen Sie unsere Petition: WHISKYFEST 2008 – I WANT IT ALL!) und wird vor Ort sein um zu berichten.

Barcelona. Verschwommen und doch klar, jedoch auf eine sehr subtile Art und Weise. Wie ein Spaziergang durch die Abschnitte der Las Ramblas – der berühmten Flaniermeile Barcelonas - präsentiert sich dieser Whisky. So streifen wir durch die Rambla de Sant Josep, die wegen ihrer unzähligen Blumenstände auch liebevoll Rambla de les Flors genannt wird. Exotische Blüten duften, je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit, den ganzen Tag über in intensiven oder weniger intensiven Intervallen. Auch der Mercat de la boqueria befindet sich auf diesem Teil der Rambla. Der Duft von Gewürzen und Kräutern auf diesem Markt mischt sich zu einem einzigartigen Cocktail, der nur durch den etwas später einsetzenden Geruch der Früchtestände mit jedem erdenklichen exotischen Obst übertönt wird. Feigen, Datteln, Kiwis und Limetten umschmeicheln besonders unsere Nasen an diesem herrlichen Ort.
"Meine Geliebten Malts - Teil V (J)" vollständig lesen

Diese Geschichte handelt von einem Single Malt, der einen sofort und ohne Umwege in die Karibik versetzt. Während draußen am Meer die Sonne langsam untergeht und wunderschöne Schattierungen in sattem Bernstein und Rotgold auf die Wasseroberfläche zaubert, streicht über den Strand der leichte Holzgeruch des vom Wasser umspülten Bootssteges in die Nase. Dazwischen riecht man immer wieder die kleinen Leckerbissen und Erfrischungen, die der weiß livrierte Kellner auf seinem Tablett über die Strandterrasse trägt. Auf unserem Tisch findet sich mittlerweile eine Ansammlung von Gläsern und Tellern, die unter anderem mit frischen Ananasstücken, Grapefruithälften, gutem Cognac und kleinen Biskuitkeksen gefüllt sind. Nach einem kräftigen Schluck Cognac kitzelt ein frischer Grasgeruch unsere Nase, kein Wunder, mäht doch ein Angestellter gerade die Grünflächen neben der Terrasse.
"Meine Geliebten Malts - Teil IV (J)" vollständig lesen

Nach einer langen und kreativen Schreibphase haben es Jakob und Herwig geschafft. Der Endbericht der MongolRally ist fertig und übermittelt worden: Reisebericht_Mongolrally2007_Austrian_Team.pdf
Dazu sehen Sie auch weitere Fotos, die vor allem den Genuss von medizinisch notwendigem Whisky dokumentieren. Ein Team von der Insel, das mit einem alten 2CV unterwegs war, fand diesen Umstand übrigens so hilfreich, dass einer der beiden sogleich einen Kilt aus einer Decke bastelte, um diese Situation auch entsprechend zu würdigen.
The Austrian Team gelangte übrigens als zehntes Team von über 200 gestarteten Wagen in die Hauptstadt der Mongolei! Silas Corp. bedankt sich nochmals für die Leistung und die schönen Tage und Wochen, die uns mit diesem Abenteuer beschert worden sind.
"Mongolrally 2007 - Schlussbericht – The Austrian Team:" vollständig lesen

Durch das Matthias Tor hindurch gelangt man in den zweiten Burghof, dessen Fassaden gegen Ende des 18. Jahrhunderts ebenfalls von Picassi gestaltet wurden. Die ursprünglichen Gebäude stammen jedoch aus dem 16. Jahrhundert. In diesem Hof steht die barocke Heilig-Kreuz-Kapelle, wo lange Zeit auch der berühmte Domschatz aufbewahrt wurde. Werke berühmter Künstler wie Tizian und Rubens sind in der Burggalerie zu bewundern, die sich ebenso im zweiten Burghof befindet.
"Prag - Teil VI" vollständig lesen

Von der Altstadt ist ein Spaziergang über die bereits beschriebene Karlsbrücke zu empfehlen, wobei man fast ständig die Prager Burg sehen kann. Das ist auch das Ziel unseres nächsten Rundganges durch Prag. Unterwegs bieten sich einladende Cafés und Restaurants in den kleinen Gässchen und auf Plätzen an, um die Strapazen des Aufstieges auch heil überstehen zu können. Hradschin ist die Bezeichnung des gesamten Hügels, auf dem die prachtvollen Bauten der Prager Burg ca. siebzig Meter über die Stadt aufragen. Einst den Königen vorbehalten, sind diese Wahrzeichen heute die beliebteste Touristenattraktion und auch Sitz des Staatspräsidenten der tschechischen Republik.
"Prag – Teil V" vollständig lesen
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