
Es ist bereits eine Weile her, trotzdem sollte dieses Erlebnis nicht unerwähnt bleiben. Volker aus Dortmund war bei Silas Corp. und es standen alle Zeichen auf Black Bowmore. Von der ‚Final Edition’ war noch etwas da und wir beschlossen, die Bestände von Silas Corp. endgültig zur ‚Black Bowmore Freizone’ zu machen. Einerseits schade, andererseits die einzige Möglichkeit, aufgrund der enormen Preisentwicklung noch einmal diesen Nektar probieren zu können. Wie ernst es uns damit war sieht man wohl auf dem Foto. Geweint haben wir nicht, aber es war verdammt knapp…

Nun, vorweg, die Fruchtnoten, die bei First- und Second Edition noch in voller Stärke riech- und schmeckbar waren, sind bei der Final Edition – zumindest in der Nase – fast nicht mehr vorhanden. Dafür gibt es aber jede Menge herben Pfeifentabak, frischen Espresso und ölige Noten. Auch Worcestersauce und englische Orangenmarmelade lassen sich erahnen. Im Geschmack hat man dann zwar die tropische Fruchtbowle, nach und nach wird jedoch auch hier der Eindruck schwerer und weit herber. Alles in allem ein wirklich großer Whisky, der schon aufgrund seiner Entwicklung in den letzten 10 Jahren Gänsehaut erzeugt.
14. September, 2007