
Diesmal gibt es an dieser Stelle keinen Report über Genuss und Erlebtes, sondern eine Bitte. Darin dreht es sich um Freunde von Silas Corp., die ein wahrlich abenteuerliches Vorhaben dieses Jahr in die Tat umsetzen werden. Die Regeln sind einfach: ein altes Auto ohne Komfort, das weniger als 1000ccm Hubraum haben muss und dann über 13.000 Kilometer ohne Betreuung oder technischen Support durch absolute Wildnis bis in die Mongolei durchhalten sollte. Alle Teams sind völlig auf sich alleine gestellt. Dieses halsbrecherische Abenteuer muss aus eigener Tasche und für den einzigen Zweck finanziert werden - um Spender zu finden die bereit sind, durch ihre Unterstützung die Probleme in vielen Gegenden der Mongolei zu lindern und vor allem den Kinder eine kleine Hoffnung für die Zukunft zu geben. Die Teams müssen die Zeit, den Wagen und GBP 1.000,-- (ca. EUR 1.500,--) an Spendengeldern für rein karitative Zwecke aufbringen.

Zwei Männer haben seit vielen Monaten ihre gesamte Freizeit und ihr Geld dazu verwendet, um ihrem Ziel auf einer Reise mit ungewissem Ausgang näher zu kommen -
DI Herwig Marx und
Jakob Friess.
Steirer mit Mut und Herz. Unzählige Stunden haben sie mit Vorbereitungen verbracht und Nächte lang in einer kleinen Werkstatt ihre Lebensversicherung restauriert und präpariert – einen 25 Jahre alten Suzuki SJ 410 V! Als Spendendraufgabe wird dieser Wagen vor Ort in der Mongolei bleiben und den dort ansässigen Hilfsorganisationen übergeben. Silas Corp. wird über die Vorbereitungen der beiden Helden und auch - soweit technisch möglich – über aktuelle Zwischenstände ihrer Reise ausführlich berichten.

Doch nun wieder zurück zu unserer Bitte. Unterstützen Sie dieses Vorhaben mit Ihrer Spende! Helfen Sie durch Ihre Großzügigkeit all jenen, die ins Leid und in die Armut hineingeboren wurden. Ihre Spenden gehen direkt an die
Christina Noble Children's Foundation und
MercyCorps Mongolia.

Die
Christina Noble Children's Foundation ist eine internationale Partnerschaft, die all ihre Bemühungen Straßen- und Waisenkindern widmet, welche lang anhaltende medizinische Betreuung benötigen und unter Ernährungsstörungen leiden. Diese Foundation ermöglicht und vermittelt Erziehungs- und Ausbildungsmöglichkeiten und schützt Kinder vor dem Risiko von wirtschaftlicher Ausbeutung und sexuellem Missbrauch.
In jedem Kind sollen dessen individuelle Fähigkeiten und Talente erweckt und gefördert werden. Besonderes Augenmerk wird auf die Integration in den Familienverband und die Dorfgemeinschaft gelegt. Dadurch wird jedem Kind ein Leben in Würde, Respekt und Liebe geschenkt.

Die Aufgabe von
MercyCorps ist es, Leid, Armut und Unterdrückung zu lindern, indem der Bevölkerung beim Bau von sicheren, produktiven und gerechten Gemeinschaften geholfen wird. Das Programm erreicht 7 Millionen Menschen in mehr als 35 Ländern.
MercyCorps ist eine non-profit Organisation, die 92% ihres Kapitals für ihre Projekte einsetzt und nur 8% für die Verwaltung benötigt.
MercyCorps hat herausgefunden, dass Gemeinschaften die sich von Kriegen oder sozialen Umbrüchen erholen, selbst organisieren müssen, um Bestand zu haben. Nur wenn Gemeinschaften ihre eigenen Ziele haben, ihre eigenen Ressourcen nützen und sich selbst verwalten, finden sie wieder Hoffnung, Selbstvertrauen und Geschicklichkeit und können ihre Entwicklung vorantreiben.
Die Hilfe beinhaltet Kinderbetreuung, Landwirtschaft, Katastrophenlinderung, Ausbildung und medizinische Versorgung.
MercyCorps arbeitet inmitten der weltweit schwierigsten Konflikte und Katastrophen um das Potential der Menschen zur Lösung von scheinbar unlösbaren Problemen zu entfesseln.
Die Organisation ist derzeit in folgenden Krisenregionen im Einsatz: Afrika, Amerika, am Balkan, Zentralasien (inkl. Kirgisien und Usbekistan), Ostasien (inkl. Mongolei), mittlerer Osten und Südasien.
MercyCorps Mongolia unterstützt bäuerliche Gemeinschaften bei der Nutzung ihrer eigenen Ressourcen, um die wirtschaftlichen und sozialen Belange zu verbessern und dadurch die Lebensqualität der Landbevölkerung zu steigern. Innerhalb der letzten fünf Jahre hat MercyCorps Mongolia eine ausgereifte Organisationsstruktur ausgebildet, genießt einen sehr guten Ruf in sechs Aimaks (Regionen) der Wüste Gobi und expandiert im Moment mit neuen Projekten in fünf weiteren Aimaks der Mongolei.
Hier sehen Sie nun einige Fotos von der Restaurierung des Wagens, der unsere Wagemutigen ans andere Ende der Welt bringen soll. Empfehlen Sie diese oder mit diesem Projekt verbundene Websites Ihren Freunden und Bekannten, um möglichst viel für diese Regionen tun zu können.
JEDER CENT HILFT !
In den nächsten Berichten werden wir uns eingehender mit der Reiseroute und der Restaurierung des Suzuki beschäftigen, sowie Herwig und Jakob über die Beweggründe zu ihrer - nicht ungefährlichen - Odyssee befragen.
15. Mai, 2007