
Asien! Nachdem Herwig und Jakob die Ukraine passiert hatten, wurde die Route über die Städte Voronezh und Samara fortgesetzt. Das Uralgebirge überquerten sie an den hügeligen Ausläufern, wobei Regen ein ständiger Begleiter war. Nun sind die beiden auf dem Weg nach Omsk, wie anfangs erwähnt im asiatischen Teil von Russland. Es ist der 31. Juli 2007. Weitere Details folgen.
31. Juli, 2007

Nachdem Jakob und Herwig die schöne Altstadt von Lemberg hinter sich gelassen haben, geht es weiter Richtung Osten auf Straßen, die diese Bezeichnung oft nicht verdient haben. Jakob entpuppt sich mittlerweile als geborener Navigator, sodass die Fahrt ein wenig an Ungewissheit verliert. Doch das ändert sich schnell bei der nun stattfindenden Polizeikontrolle. ‚Hier benötigt man eine Genehmigung für die Anhängerkupplung!’. Versucht zumindest der Bulle zu erklären. Sekunden später ist der gesamte Biervorrat weg, trotzdem noch billig davongekommen. Im nächsten Kaff werden sofort 10 Bestechungsbierdosen besorgt, man weiß ja nie. Gott sei Dank haben die den Whisky nicht entdeckt…
"Mongolrally 2007 Teil VI – The Austrian Team:" vollständig lesen

Noch immer unglaublich originell im Titel gehen wir es an: The Three Chimneys liegt an einem der nordöstlichen Zipfel der Isle of Skye und weit weg von so ziemlich allem anderen. Am Ufer des Loch Dunvegan, inmitten einer Landschaft von sanftem Torf und wetterfesten Schafen betreiben Shirley und Eddie Spear seit mehr als 21 Jahren erfolgreich ein Gourmetrestaurant mit Hotel. In dieser Zeit haben sie viele Preise und Auszeichnungen gewonnen und zählen zu den besten Restaurants in Schottland.
"Die Restaurants am Ende des Universums, Teil II" vollständig lesen

Es ist soweit! Unsere Helden sind auf dem Weg. Nach Prag wurde am 22. Juni 2007 Krakau passiert. Das sind halt noch Orte. Plattenwürstelbude und nach dem Sprit holen echtes Blei im Tank, so macht das Leben Spaß. Am 23. Juli 2007 ging es durch Lemberg oder Lwiw in der Westukraine, dessen Altstadt sich ‚UNESCO-Weltkulturerbe’ nennen darf. Lemberg wird einer der Austragungsorte für die Fußball-Europameisterschaft 2012 sein, die aufgrund einer gewonnenen Gemeinschaftsbewerbung von Polen und der Ukraine abgehalten werden wird. Nächstes Etappenziel ist Kiew, das wegen seiner Geschichte auch immer als ‚Mutter aller russischen Städte’ genannt wurde. Wir werden weiter berichten.

Ja ja, schon gut. So originell und neu wie Himbeervinaigrette und obendrein den Zorn von Herrn Adams Erben auf uns gebracht. Hier geht es um Restaurants, die am Ende von Strassen liegen, am Rande menschlicher Siedlungstätigkeit, weit weit jenseits des Jordans, jene verschwommenen Gebiete auf den Satellitenkarten, wo Sonnenbaden im Adamskostüm noch denkbar ist; kurz gesagt Essensstätten, in denen sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, die aber eine Reise wert sind, auch wenn nicht-terrestrische Transportmittel zu ihrer Erreichung eingesetzt werden müssen.
"Die Restaurants am Ende des Universums, Teil I" vollständig lesen

Von Bowmore kommend folgt man dem Verlauf der Straße und fährt Richtung Ballygrant und Port Askaig, um nach einigen hundert Metern links zum 'Islay House Square' einzubiegen. Die dort situierten Geschäfte sind in den ehemaligen Wirtschaftsgebäuden des 'Islay House' untergebracht, dem weiß leuchtenden ehemaligen Familiensitz der Campbells. 'Daniel Campbell the Younger' plante den Bau von Bowmore, um die Bewohner der Ortschaft Kilarrow komplett dorthin umsiedeln zu können. Die Zerstörung von Kilarrow ermöglichte ihm dann eine ungestörte Aussicht und Ruhe in seinem neuen Domizil, dem 'Islay House'.
Heute finden sich am 'Islay House Square' nette Geschäfte wie Elizabeth Sykes Batiks, the Islay Quilters, Sophie Younger Textile Conservation und die Islay Ale Brewery.
"Scotland 2007 - Teil XIII" vollständig lesen

Eine Momentaufnahme von Port Ellen ist das Startzeichen zu jener kleinen Exkursion, die uns an Ardbeg und dem Kildalton Hochkreuz vorbei zu einigen der schönsten Plätze auf Islay führt. Die Straße, die gleichermaßen Laphroaig, Lagavulin, Ardbeg und das berühmte Hochkreuz mit Port Ellen verbindet, verengt sich bereits kurz nach Ardbeg zu einer dieser Single Track Roads, den typischen einspurigen Straßen mit den kleinen Ausweichplätzen ab und an. Durch die ‚Calumkill Woodlands’ führt der Weg durch einige sehr schöne Naturalleen, die wir etwas langsamer befahren, da immer wieder kleine Vögelchen in Selbstmordabsicht vor den Wagen fliegen.
"Scotland 2007 – Part XII" vollständig lesen
The Oa
Von Port Ellen aus kann man direkt bei der gleichnamigen ehemaligen Destille (heute mit den ‚Port Ellen Maltings’ Rauchverursacher N° 1 auf Islay) zur Halbinsel Oa abbiegen. Dann einfach den Schildern zum ‚American Monument’ folgen und das Auto am Ende der Straße auf dem kleinen Parkplatz stehen lassen. Zu Fuß weiter (ja, liebe Whisky Freunde, zu Fuß) durch die idyllische Landschaft bis hinauf zum Monument, wo der Ausblick sofort für die kleinen Strapazen entschuldigt. Rau und windig ist es hier, Windschatten bietet nur das Monument selber, doch mit dem Rücken zur Steinmauer und einem Glas Whisky ist es augenblicklich ein guter Tag.
"Scotland 2007 - Teil XI" vollständig lesen

Die Isle of Islay hat keinesfalls nur Destillen zu bieten, ganz im Gegenteil. Wer es wagt, sich abseits von ausgetretenen Whiskypfaden zu bewegen, wird schnell die Schönheit dieses windgepeitschten Eilandes erkennen. In den nächsten Berichten erlauben wir uns, Sie ein wenig zu entführen, weg vom Whisky und hin zu solch ruhigen, magischen und bezaubernden Plätzen. Beginnen möchten wir dabei mit zwei alten Kirchen auf Islay, längst verfallen und doch die eindrucksvollsten Geschichtenerzähler ihrer Zeit. So ist ca. 10km westlich von Port Ellen, vorbei an den Destillen Laphroaig, Lagavulin und Ardbeg, eine verfallene Kapelle mit einem der ältesten und besterhaltenen christlichen Hochkreuze Schottlands zu finden - the 'Old Parish Church of Kildalton' mit dem wunderschönen 'High Cross of Kildalton'. Geschichtlich datiert ist dieses Hochkreuz in die zweite Hälfte des 8. Jahrhunderts, die kleine Kirche wird mit Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts angegeben.
"Scotland 2007 – Teil X" vollständig lesen

Die Marktgassen des Wiener Naschmarktes sind für den Whisky Fan eine unbegrenzte Lehrwiese, um sensorische Fähigkeiten zu festigen. Ob Gewürze, Früchte, Gemüse, Fleisch, Fisch, Tee, Käse oder Kräuter, hier kann man all das finden, was man jemals als Geruch in einem Whisky vermutet hat.
Jeden Samstag wird dazu noch der große Wiener Flohmarkt - angrenzend an den Naschmarkt – abgehalten. Händler aus halb Europa versuchen, ihre Waren bestmöglich anzubringen. Feilschen ist - wie auch am übrigen Naschmarkt - ein MUSS. Wer es zeitig in der Früh aus dem Bett schafft, kann hier tolle Unikate finden.
"Der Wiener Naschmarkt - Teil III" vollständig lesen

Wie wir schon vor langer Zeit androhten, folgt hier nun eine weitere Fortsetzung unserer Lobeshymne auf die Urwiener Institution Naschmarkt, einem pulsierenden Markt und Treffpunkt von Kultur und Handel, der einzigartig in seiner Angebotsvielfalt ist. Diesmal werfen wir einen Blick auf Kaffee. Denn, wie der Schotte Sir James Mackintosh feststellte, 'die Geisteskräfte eines Menschen sind direkt proportional zu der Menge Kaffee, die er trinkt.'
"Der Wiener Naschmarkt - Teil II" vollständig lesen
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