
Nachdem wir Brügge am Freitag gesehen und am Abend Oostende unsicher gemacht hatten, sperrte am nächsten Tag der eigentliche Grund unseres Besuches seine Pforten auf. Bereits beim Frühstück trafen wir die ersten alten Bekannten und Freunde aus aller Herren Länder. So konnten wir Serge Valentin (
Whiskyfun &
Malt Maniac), Michel van Meersbergen (
Malt Maniac), Olivier Humbrecht (
Malt Maniac), Konstantin Grigoriadis (
WCoA &
Malt Maniac), Josef ‚Schwieger-Pepi’ Hitner (
WCoA), Heinz Johannik & Walter Felsinger (
WCoA), Giovanni Giuliani, Marc Segers (
Whiskycorner), Michiel Wigman & Bert Vuik (The Dutch Connection), Carsten Ehrlich (
MARA), Mario Grotklaes & James Pithie (
Drankenshop), Astrid Kathrine Ohl (
Whisky Witch), Hubert Corman (
Taste Still), sowie Alexandre Vingtier (
LMDW France) begrüßen und natürlich die komplette Mannschaft der
Lindores Society: Luc Timmermans, Bruno Van de Pol, Johan Baert, Dirk Vanhoutteghem, Geert Bero, Jacques Hofman, Jan Broekmans, Fred Muller, Dominiek Bouckaert, Bert Bruyneel und James Pithie.

Generell ist zu sagen, dass dieses Whiskyfest in den entsprechend präparierten Räumlichkeiten des
Hotel Bero abgehalten wird. Dies hat natürlich den Vorteil, nur durch einen kleinen Knopfdruck am Lift von seinem Bett getrennt zu sein, so man auch dort ein Zimmer gebucht hat. Außerdem ist die Verteilung der einzelnen Aussteller und Events auf insgesamt 4 Etagen sehr gemütlich. Man trifft sich und verliert sich sogleich wieder aus den Augen, um sich etwas später im Lift, Stiegenhaus oder sonst wo erneut zu begegnen. Dort tauscht man dann Erfahrungen oder den eben im Glase befindlichen Whisky aus und verabredet sich für eine Masterclass, ein gemeinsames Essen oder ein Gläschen Bier. Echt, viel gemütlicher geht es nicht! Und wann immer man einen Raum betritt und sich einem Aussteller nähert kann man sicher sein, ähnlich wie auf den hier gezeigten Fotos begrüßt zu werden. Somit hat sich das Lindores Whiskyfest bereits zum zweiten Male nach Februar 2006 zur angenehmen, lustigen und entspannenden Familienfeier unter Freunden entwickelt.
Nicht vergessen darf man zudem die Qualität der angebotenen Abfüllungen und die unglaubliche Menge an Raritäten, die hier verkostet werden konnten. Zurück bis in die vierziger Jahre des vorigen Jahrhunderts waren sage und schreibe 1.200 Kostbarkeiten angeboten worden, was sicherlich den Rekord für eine Veranstaltung dieser Größe bedeutet.
Zur nun gezeigten Bilderreihe ist zu sagen, dass mir Geert Bero einen der besten je erschienenen Ardbegs in ein Samplefläschchen füllen wollte und der Trichter zu klein war. Was dann instinktiv auf ein prägnantes „Oh my God!“ folgte, sehen Sie ja. Ich muss gestehen, dass ich angesichts der Qualität des verschütteten Nektars genau so handeln wollte, doch leider waren mir die Kamera und Geerts Zunge im Weg…
31. Oktober, 2007